-
18.12.2012
- → Sport
Leichtathletik: Vorsicht, Großereignis
Baden-Baden. Gewarnt sei vor Großereignissen wie Sportler-Preisverleihungen, denn diese enden oft mit Heiratsanträgen. Das Jahr der Lilli Schwarzkopf jedenfalls endete genauso: Ihr Freund Georg, Nachname wird nicht vermeldet, aber ehemaliger Zehnkämpfer soll er sein, fiel nach der Feier in Baden-Baden vor der Siebenkämpferin auf die Knie. Die ersehnte Antwort kam prompt: »Natürlich habe ich Ja gesagt.« Lilli Schwarzkopf hatte bei Olympia in London hinter der Britin Jessica Ennis Platz zwei belegt. Dann war sie wegen angeblichen Verlassens der Bahn disqualifiziert worden, ehe ihr Silber doch noch bestätigt wurde. In Baden-Baden reichte es hinter Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner und Tennis-Aufsteigerin Angelique Kerber zu Bronze. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport