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Grundschüler leiden unter Streß

Berlin. Ein Viertel der Zweit- und Drittklässler in Grundschulen fühlen sich häufig gestreßt. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Kindergesundheitsstudie des Instituts für Sozialforschung Prokids und des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB). Besonders oft nannten die befragten Kinder die Schule als Auslöser und dort vor allem Hausaufgaben oder Tests. DKSB-Sprecher Friedhelm Güthoff kritisierte als weiteren Faktor, daß gegliederte Schulsystem: Die Schüler »kommen unter Druck, sie haben Angst vor Ausgrenzung, Angst, nicht mithalten zu können«.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2012, Seite 5, Inland

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