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Kolumbien: Regierung gegen Waffenruhe

Bogotá. Die kolumbianischen Streitkräfte werden die von der Rebellengruppe FARC einseitig ausgerufene Waffenruhe nicht anerkennen. Das erklärte am Montag der kolumbianische Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón. Zuvor hatte der Verhandlungsführer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), Iván Márquez, zum Auftakt der Friedensverhandlungen mit der Regierung angekündigt, die Rebellen würden bis zum 20. Januar alle militärischen Operationen und Sabotageakte einstellen. Dagegen erklärte Pinzón, es sei die in der Verfassung verankerte Pflicht des kolumbianischen Militärs, »alle Verbrecher zu verfolgen, die gegen die Verfassung verstoßen haben«. Kuba ist nach einer ersten Verhandlungsrunde in Oslo Gastgeber der Friedensgespräche zwischen kolumbianischer Regierung und Rebellen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2012, Seite 6, Ausland

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