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Myanmar: Vorwürfe gegen Soldaten

Bangkok. Nach den Unruhen in Myanmar hat Human Rights Watch die Sicherheitskräfte mitverantwortlich für die Gewalt gemacht. Die Menschenrechtsorganisation erklärte am Sonntag, Soldaten hätten in einigen Fällen das gewaltsame Vorgehen gegen Muslime unterstützt. Manche hätten jedoch auch versucht, die Angriffe der buddhistischen Rakhine zu stoppen und muslimische Zivilisten zu schützen. Human Rights Watch veröffentlichte neue Satellitenbilder, auf denen das Ausmaß der Zerstörung in mehreren muslimisch dominierten Gebieten deutlich wurde. Die Gewalt im Juni und Ende Oktober kostete rund 200 Menschen auf beiden Seiten das Leben. Mehr als 110000 Menschen wurden vertrieben, die meisten von ihnen Muslime.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2012, Seite 2, Ausland

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