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Die Lüge von der Rentenerhöhung
Berlin. Es klingt gut: Die Bezüge für Westrentner sollen im kommenden Jahr um ein, die der Ostrentner um drei Prozent steigen – nicht viel, aber immerhin. Diese frohe Botschaft wurde am gestrigen Mittwoch von fast allen Nachrichtenagenturen und Zeitungen der Öffentlichkeit unterbreitet – vergessen wurde jedoch, diese Erhöhung mit der zu erwartenden Inflationsrate von zwei Prozent gegenzurechnen. Unterschlagen wurde auch, was unter dem »kommenden Jahr« zu verstehen ist: Die Rentenerhöhung würde nämlich erst Mitte des Jahres in Kraft treten.
Richtig ist: Unter Berücksichtigung der Inflationsrate müssen die Westrentner daher einen Kaufkraftverlust von einem Prozent in Kauf nehmen; die Ostrentner kämen lediglich in den Genuß einer leichten Verbesserung. Auch wenn Jahr für Jahr von Politik und Mainstream-Medien immer wieder derartige Erhöhungen suggeriert werden – seit dem Jahre 2000 haben die deutschen Renterinnen und Rentner inflationsbedingt einen Kaufkraftverlust von etwa 20 Prozent hinnehmen müssen.
(jW)
Richtig ist: Unter Berücksichtigung der Inflationsrate müssen die Westrentner daher einen Kaufkraftverlust von einem Prozent in Kauf nehmen; die Ostrentner kämen lediglich in den Genuß einer leichten Verbesserung. Auch wenn Jahr für Jahr von Politik und Mainstream-Medien immer wieder derartige Erhöhungen suggeriert werden – seit dem Jahre 2000 haben die deutschen Renterinnen und Rentner inflationsbedingt einen Kaufkraftverlust von etwa 20 Prozent hinnehmen müssen.
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