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US-Tochter beschert Telekom hohe Verluste

Bonn. Das Abenteuer USA entwickelt sich für die Deutsche Telekom zum Milliardengrab. Zwölf Jahre nach seinem Einstieg in den US-Mobilfunkmarkt mußte der Bonner Konzern erneut hohe Wertberichtigungen auf seine schwächelnde Tochter T-Mobile USA vornehmen. Das sorgte im dritten Quartal 2012 für einen Konzernverlust von 6,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Hintergrund: Bei dem kürzlich angekündigten Übernahmeangebot des Konzerns für den US-Rivalen Metro-PCS war die US-Tochter nicht so hoch bewertet worden, wie sie in den Büchern des Mutterkonzerns stand.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2012, Seite 2, Kapital & Arbeit

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