Zum Inhalt der Seite

Leichtathletik

Viel Wut

New York. Nach der historischen Absage des New-York-Marathons machten die Läufer aus ihrer Verärgerung keinen Hehl. »Ich bin bitter enttäuscht. Es war mein eigenes Geschenk zum 60. Geburtstag. Es hat mich 3000 Euro gekostet. Ich glaube nicht, daß ich mir das ein zweites Mal leisten kann!« sagte Jean-Michael Laurent. Nicht allein die Tatsache, daß das Rennen im Big Apple wegen der Folgen des Hurrikans Sandy erstmals seit seiner Premiere 1970 nicht stattfindet, sondern vielmehr die Umstände erzürnten die Athleten. »Sie hätten es einfach früher bekanntgeben müssen«, sagte Laurent. Der Franzose sprach damit unzähligen seiner Läuferkollegen aus dem Herzen.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!