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NSU-Ausschuß will mehr wissen

Berlin/Magdeburg. Für den NSU-Untersuchungsausschuß ist die Aktenvernichtung im Bundesamt für Verfassungsschutz noch nicht vollständig aufgeklärt. Die Befragung des Sonderermittlers des Bundesinnenministeriums für den Fall, Hans-Georg Engelke, werde fortgesetzt, sagte der Ausschußvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) der Nachrichtenagentur dapd nach einer Vernehmung Engelkes am Freitag in Berlin. Am Donnerstag abend entschied der Ausschuß zudem, sich auch mit den baden-württembergischen Ku-Klux-Klan-Verwicklungen genauer zu beschäftigen.

Unterdessen prüft Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz drei Millionen Seiten aus Aktenbeständen auf Hinweise zum NSU. Dies kündigte Behördenleiter Jochen Hollmann am Freitag in Magdeburg an. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2012, Seite 4, Inland

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