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NSU-Banküberfälle: Keine Hinweise

Dresden/ Erfurt. Die NSU-Terroristen haben sich nach Einschätzung der Polizei äußerst genau auf ihre Banküberfälle vorbereitet. Sie hätten in all den Jahren keine entscheidenden Spuren hinterlassen, erklärte der Kriminalbeamte Jens Merten am Freitag vor dem NSU-Untersuchungsausschuß des sächsischen Landtags. Merten arbeitet bei der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge. Markenzeichen der Täter sei daneben ihre besondere Brutalität und die Bedrohung von Menschen mit Waffen gewesen. Zudem seien sie stets gut maskiert gewesen. Einen Hinweis darauf, daß es sich bei den Tätern um Rechtsextremisten handeln könnte, habe seine Behörde nie bekommen. Ermittlungsfehler sieht Merten nicht.

Unterdessen hat das Thüringer Innenministerium dem NSU-Ausschuß im Erfurter Landtag am Freitag weitere 600 Ordner mit ungeschwärzten Akten des Landesamtes für Verfassungsschutz übergeben. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2012, Seite 5, Inland

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