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Polizei gegen ­Proteste im Kosovo

Pristina. In Pristina ist die Polizei mit Pfefferspray gegen Protestierende vorgegangen, die gegen die Privatisierung des ­Energienetzes demonstrierten. Vor dem Regierungsgebäude kam es zu Festnahmen, nachdem Demonstranten die Eisentore zum Gelände bestiegen hatten. Der Oppositionsaktivist Shpend Ahmeti begründete die Kundgebung damit, daß die Regierung mit dem Geschäft »den Besitz des Volkes« verscherble. Die Energienetze des Kosovo waren für 26 Millionen Euro an ein türkisches Konsortium verkauft worden. Kritiker nannten das Abkommen intransparent und voller Mängel. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2012, Seite 7, Ausland

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