-
15.10.2012
- → Ausland
USA: Mehrere Tote wegen Spritzen
Washington. In der Affäre um verunreinigte Schmerzspritzen in den USA sind bereits 15 Menschen gestorben. Insgesamt seien fast 200 Menschen an Hirnhautentzündung erkrankt, teilte die US-Gesundheitsbehörde am Samstag (Ortszeit) mit. Die landesweite Meningitiswelle wurde offenbar durch pilzverseuchte Schmerzmittelinjektionen ausgelöst, inzwischen zog eine erste mutmaßliche Betroffene vor Gericht. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC auf ihrer Internetseite mitteilte, traten inzwischen in 13 Bundesstaaten Erkrankungen auf, die mit den verseuchten Steroidinjektionen in Verbindung gebracht werden. Landesweit wurden den Angaben zufolge rund 14000 Patienten mit der verseuchten Injektion behandelt. Das Mittel wurde gegen Rückenschmerzen eingesetzt. Das verantwortliche Unternehmen rief inzwischen alle Injektionsdosen zurück, stellte seine Produktion ein und gab seine Lizenz zurück.
(AFP/jW)+'Ü
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!