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USA: Mehrere Tote wegen Spritzen


Washington. In der Affäre um verunreinigte Schmerzspritzen in den USA sind bereits 15 Menschen gestorben. Insgesamt seien fast 200 Menschen an Hirnhautentzündung erkrankt, teilte die US-Gesundheitsbehörde am Samstag (Ortszeit) mit. Die landesweite Meningitiswelle wurde offenbar durch pilzverseuchte Schmerzmittelinjektionen ausgelöst, inzwischen zog eine erste mutmaßliche Betroffene vor Gericht. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC auf ihrer Internetseite mitteilte, traten inzwischen in 13 Bundesstaaten Erkrankungen auf, die mit den verseuchten Steroidinjektionen in Verbindung gebracht werden. Landesweit wurden den Angaben zufolge rund 14000 Patienten mit der verseuchten Injektion behandelt. Das Mittel wurde gegen Rückenschmerzen eingesetzt. Das verantwortliche Unternehmen rief inzwischen alle Injektionsdosen zurück, stellte seine Produktion ein und gab seine Lizenz zurück.

(AFP/jW)+'Ü

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2012, Seite 6, Ausland

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