-
15.10.2012
- → Ausland
Mauretanien: Schüsse auf Präsidenten
Nouakchott. Mauretaniens Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz ist am Samstag bei Schüssen auf seinen Konvoi verletzt worden. Die Regierung sprach von einem »Versehen«, ein Militärvertreter dagegen berichtete von einem »gezielten Angriff« auf den Staatschef. Nach übereinstimmenden Angaben wurde Abdel Aziz nur leicht verwundet. Kommunikationsminister Hamdi Ould Mahjoub sagte in der Nacht zum Sonntag im staatlichen Fernsehen, eine Einheit der Armee habe bei einer Straßenkontrolle versehentlich auf den Konvoi des Präsidenten geschossen. Sie habe nicht erkannt, daß es sich um das Auto des Staatschefs gehandelt habe. Ein Sicherheitsvertreter hatte zuvor berichtet, ein unbekannter Angreifer habe von seinem Auto aus gezielt auf Abdel Aziz geschossen, als dieser aus seinem Wochenenddomizil in die Hauptstadt Nouakchott zurückkehrte.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!