Zum Inhalt der Seite

KP Chinas im Kampf gegen Korruption

Peking. Im Kampf gegen die Korruption sind nach Angaben eines ranghohen Vertreters der Kommunistischen Partei in China in den vergangenen fünf Jahren rund 660000 Kader abgestraft worden. Der Kampf gehe »unablässig« weiter, doch brauche es dafür einen langen Atem, sagte der Chef der Disziplinkontrollkommission im Zentralkomitee der regierenden Kommunisten, He Guoqiang, am Dienstag der amtlichen Presse. He erwähnte den Fall des ehemaligen KP-Chefs von Chongqing, Bo Xilai. Der einstige Politstar wurde inzwischen aus der Partei ausgeschlossen, zudem muß er sich wegen schwerer Korruption und Machtmißbrauchs strafrechtlich verantworten, weil er die Mordtat seiner Frau an einem britischen Geschäftsmann verschleiert hatte.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!