Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
  • Alles verdampft

    Das Ego stellt sich quer– Rainald Goetz’ neuer Roman »Johann Holtrop« und die Folgen. Von René Hamann
    Von René Hamann
  • Häßlich und wahr

    Sibylle Berg schafft eine Figur der zwei Geschlechter und läßt sie stellvertretend für uns durchs Leben schlingern. Von Anette Lang
    Von Anette Lang
  • Eine ganze Menge Liebe

    Iris Hanika schreibt mit »Tanzen auf Beton« einen chaotischen, großartigen Bericht über ihre Selbstanalyse. Von Frank Schäfer
    Von Frank Schäfer
  • Roman GmbH Co. KG

    Schon wieder ein Wirtschaftsroman über Big Bisineß? Nora Bossong vermißt die Seelenlandschaft eines Unternehmens. Von Christiana Puschak
    Von Christiana Puschak
  • Vom Schock der Erniedrigung

    Ursula Krechels »Landgericht« schildert die Situation im Nachkriegsdeutschland, ungeheuerlich, ­übergenau und nicht immer lebendig. Von Doris Hermanns
    Von Doris Hermanns
  • Zärtliche Magazine

    Robert Seethaler erzählt klug und großartig aus dem Leben eines jungen Sturkopfs. Von Klaus Bittermann
    Von Klaus Bittermann
  • Kopf ab mit Gefühl

    Hazel Rosenstrauchs Geschichte vom empfindsamen Henker Karl Huß. Von Martin Brinkmann
    Von Martin Brinkmann
  • Ohne Wunderglauben

    Über Adorno nachdenken, ohne durchzudrehen: Das »Adorno Handbuch«. Von Christof Meueler
    Von Christof Meueler
  • Sozialdemokratie ist wie Hagebuttentee

    Dietmar Dath (Texte) und Heike Aumüller (Fotografien) haben ein Märchenbuch herausgebracht und – zusammen mit Johannes Frisch und Thomas Weber eine CD mit Gesang aufgenommen. Von Arnold Schölzel
    Von Arnold Schölzel
  • Die Wut des hungrigen Magens

    Die westliche Arroganz der Macht tötet täglich Tausende: Jean Ziegler ist dagegen. Von Milena Büchner
    Von Milena Büchner
  • Die Angestellten des Westens

    Die Ndrangheta als eine Art SS: Wie die Mafia auch im »sauberen« Norditalien Fuß gefaßt hat. Von Ambros Waibel
    Von Ambros Waibel
  • Fallada für wenige

    Der selbstmordgefährdete Rudolf Ditzen als Privatmensch zwischen Kindern und Kaffeekanne. Von Annette Riemer
    Von Annette Riemer
  • Freier Fall

    Es gibt Schriftsteller, um die man sich ernsthaft Sorgen macht, so niederschmetternd traurig, so unbarmherzig grausam sind ihre Bücher. Von Michael Saager
    Von Michael Saager
  • Im Süden nichts Neues

    Literaturnationalismus und Snobismus, oder Joseph Roth und Dorothy Parker. Von Annette Riemer
    Von Annette Riemer
  • Die Kummerkastentante

    Tödlicher Unfall auf dem Weg zur Beerdigung: Eine Wiederentdeckung Nathanael Wests lohnt sich. Von Jürgen Lentes
    Von Jürgen Lentes
  • Moralische Twists

    Zum Wiederentdecken: Eine neue Sammlung bisher nicht übersetzter Kurzgeschichten des unerkannten Meisters Kurt Vonnegut, hier allerdings nicht in Hochform. Von Kristoffer Cornils
    Von Kristoffer Cornils
  • Niemand bleibt hier normal

    Es gibt kein Zimmer 100: Dee Dee Ramone hat es auch mal mit Schreiben versucht, und das gelang dem Expunk nicht schlecht. Von Martin Willems
    Von Martin Willems
  • Frauensache mit Pfiff

    Amelie Soyka gab eine Anthologie zu den Pionierinnen des modernen Tanzes heraus. Von Gisela Sonnenburg
    Von Gisela Sonnenburg
  • Verstimmte Vögel

    Lyrikschau: Das aufregend bunte Debüt von Jinn Pogy. Von Hendrik Jackson
    Von Hendrik Jackson
  • Geliebt, verehrt, gehaßt

    Sabine Bergks fulminantes Romandebüt besteht aus einem Satz auf 120 Seiten. Von Matthias Reichelt
    Von Matthias Reichelt
  • Blau wie eine Orange

    Emmanuel Carrères Buch über seine Wenigkeit und Eduard Limonow. Von Alexander Reich
    Von Alexander Reich
  • Geschichten in Sepia und Bunt

    Kinderbücher über Auswanderer und andere Entwurzelte, den lieben Gott, traurige Nasen, Superwürmer und Kuscheldrachen. Von Jana Frielinghaus
    Von Jana Frielinghaus
  • Merkel-Show in Athen

    Bundeskanzlerin lobt bei Besuch Griechenland, ihr Finanzminister verlangt gleichzeitig in Brüssel Durchsetzung des Diktats. Proteste in griechischer Hauptstadt.
    Von Arnold Schölzel
  • Caracas gibt sich frei

    Venezuelas Hauptstadt erholt sich vom Wahlkampf. Radikale Regierungsgegner werfen Oppositionsführung »Pakt mit der Regierung« vor.
    Von André Scheer, Caracas
  • Kein Hinterland für Capriles

    In Venezuelas ländlichen Regionen gewann Hugo Chávez noch klarer als in den Städten.
    Von Modaira Rubio, Barinas
  • Verquere Debatten

    »Wider den Zeitgeist. Über Juden, Deutsche, den Nahostkonflikt und Antisemitismus«.
    Von Moshe Zuckermann
  • »Ich bin das Kontrastprogramm zu Merkel«

    Kanzlerin traf sich in Athen mit Unternehmern – der Linkspartei-Chef mit Gewerkschaftern und Demonstranten. Ein Gespräch mit Bernd Riexinger
    Interview: Peter Wolter
  • Residenzpflicht gebrochen

    Berlin: Flüchtlinge wollen Protestcamp bis zur Erfüllung ihrer Forderungen aufrechterhalten. Demonstration zum Reichstag am Samstag.
    Von Daniel Bratanovic
  • Mandat verheißt Kohle

    Nicht nur SPD-Kandidat Steinbrück hat Nebeneinkünfte. Auch Konservative und Liberale verdienen kräftig dazu.
    Von Ralf Wurzbacher
  • Bald Spitzenreiter?

    Die SPD wollte Hamburgs öffentlichen Wohnungsbau beleben. Damit ist sie gescheitert. Besonders Geringverdiener chancenlos.
    Von Mirko Knoche

Presse global:

  • Zusammenfassung Ehrlose Reiche »Albanisches Wunder«: Geld und Besitz konzentrieren sich in den Händen einer kleinen Kaste. Albanian Daily News

Unsere jahrelange Arbeit trägt Früchte.

Detlev von Larcher vom ATTAC-Koordinierungskreis zu der Bereitschaft von 13 europäischen Ländern, die Finanztransaktionssteuer einzuführen
  • IWF sieht schwarz

    Sanierungsplan für Griechenland Makulatur? Während die BRD-Kanzlerin die Stimmung verbessern will, präsentiert der Währungsfonds schlechte Nachrichten. jW-Bericht.
  • Antifaschist weiter in Haft

    19jähriger seit April im Gefängnis. Solidaritätsdemo am Samstag in Nürnberg. Kritik an inflationär gebrauchtem Vorwurf des »versuchten Totschlags«.
    Von Markus Bernhardt
  • Die Menschen dürfen nicht vergessen

    Der Grieche Manolis Glezos (90) ist ein lebendes Symbol des Widerstands gegen die Besatzung seines Landes durch die Nazis. Am 30. Mai 1941 rissen er und ein weiterer junger Mann die riesige Hakenkreuzfahne ab. Anläßlich des Besuchs von Angela Merkel in Athen gab Glezos folgende Erklärung ab: