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Proteste nach tödlichen Polizeischüssen

Totonicapan. Nach dem Tod von sechs Demonstranten bei Protesten in Guatemala sind am Freitag Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um beim Begräbnis der Toten ihrem Ärger über die Polizeigewalt im Land Luft zu machen. Mit wütenden Parolen gegen die Regierung begleiteten sie die Särge der sechs Menschen, die am Tag zuvor von Polizisten und Soldaten erschossen worden waren. Präsident Otto Pérez Molina gestand am Freitag ein, daß Polizei und Militär während der Kundgebung das Feuer eröffnet hatten, nachdem er zuvor noch betont hatte, daß die Beamten unbewaffnet gewesen seien. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2012, Seite 2, Ausland

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