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Karlheinz Barck gestorben

Der Romanist und Ästhetiktheoretiker Karlheinz Barck, Jahrgang 1934, ist am vergangenen Samstag gestorben, wie das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) mitteilte. Am ZfL vollendete Barck das Projekt der »Ästhetischen Grundbegriffe«, das er noch am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR mitkonzipiert hatte. Als »Historisches Wörterbuch in 7 Bänden« (2000–2005) wurde es realisiert. Ans Zentralinstitut war der gebürtige Quedlinburger 1966 gekommen, mit einem Faible für französische und spanische Avantgarde. Von 1976 bis 1991 war er für »Theorie und Methodologie« zuständig. 1986 brachte Barck bei Reclam Leizpig das umwerfend gestaltete Standardwerk »Surrealismus in Paris 1919 bis 1939. Ein Lesebuch« heraus. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2012, Seite 12, Feuilleton

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