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26.09.2012
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Petition: Gouverneur soll Exekution stoppen
Für die Begnadigung von Terrance Williams haben sich laut Amnesty International außer fünf der Geschworenen des Verfahrens von 1986 auch »30 Kinderschutzbeauftragte und Experten für Kindesmißbrauch, 18 frühere Staatsanwälte, acht pensionierte Richter, 47 Psychotherapeuten und zahlreiche Juraprofessoren« ausgesprochen. Auch Mamie Norwood, die Witwe des Mordopfers, erklärte öffentlich, Williams verziehen zu haben, und bat darum, »sein Leben zu schonen«.
Sue Osthoff, Leiterin einer Clearingstelle in Philadelphia, die sich für Mißbrauchsopfer einsetzt, die wegen Straftaten im Zusammenhang mit ihren Traumata verfolgt werden: »Als ich über Terry Williams’ Leben und Fall hörte, war mir sofort klar, daß ich alles dafür tun muß, die angesetzte Hinrichtung dieses Mannes zu verhindern, der nicht im Todestrakt säße, wenn die Jury alle relevanten Beweise gehört hatte.«
Die Mobilisierung der Öffentlichkeit ist jetzt notwendig, weil eine wichtige Vorentscheidung bereits gefallen ist: Am 13. September stimmte der Gnadenausschuß Pennsylvanias zwar mit einer knappen Mehrheit von drei zu zwei Stimmen dafür, Williams nicht hinzurichten, aber um den Gouverneur Tom Corbett zu einem Gnadenakt zu bewegen, wäre ein einstimmiges Votum des Ausschusses erforderlich gewesen. Prompt erklärte dessen Büro, der Gouverneur habe »seinen Eid auf die staatlichen Gesetze geleistet, einschließlich der Todesstrafe«. Wenn der Gouverneur aufgerufen werde, seine verfassungsmäßigen Pflichten wahrzunehmen, »dann wird er das tun«. Corbett ist als Todesstrafenbefürworter bekannt.
Sue Osthoff hat deshalb über die Organisation Change.org eine Online-Petition an Gouverneur Corbett gestartet. Eine weitere ist Teil einer »Urgent Action« von Amnesty International. Die Verteidigung bittet die Öffentlichkeit, sich darüber direkt an die Verantwortlichen zu wenden, um die Hinrichtung ihres Mandanten in letzter Minute zu verhindern. (jh)
Sue Osthoff, Leiterin einer Clearingstelle in Philadelphia, die sich für Mißbrauchsopfer einsetzt, die wegen Straftaten im Zusammenhang mit ihren Traumata verfolgt werden: »Als ich über Terry Williams’ Leben und Fall hörte, war mir sofort klar, daß ich alles dafür tun muß, die angesetzte Hinrichtung dieses Mannes zu verhindern, der nicht im Todestrakt säße, wenn die Jury alle relevanten Beweise gehört hatte.«
Die Mobilisierung der Öffentlichkeit ist jetzt notwendig, weil eine wichtige Vorentscheidung bereits gefallen ist: Am 13. September stimmte der Gnadenausschuß Pennsylvanias zwar mit einer knappen Mehrheit von drei zu zwei Stimmen dafür, Williams nicht hinzurichten, aber um den Gouverneur Tom Corbett zu einem Gnadenakt zu bewegen, wäre ein einstimmiges Votum des Ausschusses erforderlich gewesen. Prompt erklärte dessen Büro, der Gouverneur habe »seinen Eid auf die staatlichen Gesetze geleistet, einschließlich der Todesstrafe«. Wenn der Gouverneur aufgerufen werde, seine verfassungsmäßigen Pflichten wahrzunehmen, »dann wird er das tun«. Corbett ist als Todesstrafenbefürworter bekannt.
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Sue Osthoff hat deshalb über die Organisation Change.org eine Online-Petition an Gouverneur Corbett gestartet. Eine weitere ist Teil einer »Urgent Action« von Amnesty International. Die Verteidigung bittet die Öffentlichkeit, sich darüber direkt an die Verantwortlichen zu wenden, um die Hinrichtung ihres Mandanten in letzter Minute zu verhindern. (jh)
Petitionen im Internet unter: www.freedom-now.de
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