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Rudern in der Bundeswehr

Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung hat im Fall Nadja Drygalla noch nicht über eine Aufnahme der Ruderin in die Sportförderung der Bundeswehr entschieden. »Der Antrag liegt uns mit der Stellungnahme des Deutschen Ruderverbandes (DRV) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor. Er befindet sich aber noch in der Prüfung«, sagte Sprecher Uwe Roth. Am Dienstag nachmittag hatte es ein Gespräch zwischen der 23jährigen Rostockerin, ihrem Anwalt Rainer Cherkeh und Vertretern des DRV gegeben. Dabei war Drygalla Rückendeckung durch den Verband versprochen worden. Zuvor hatte auch Verteidigungsminister Thomas de Maiziere Verständnis für die Athletin geäußert.(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2012, Seite 16, Sport

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