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Zocker treiben Rohstoffpreise

Frankfurt/Main. Hedgefonds und andere spekulativ orientierte Finanzmarktakteure haben so viel Geld in die Rohstoff-Märkte gesteckt wie seit rund einem Jahr nicht mehr. Angetrieben von der Hoffnung auf eine weitere Welle billigen Geldes von den Notenbanken baute diese Investorengruppe das Volumen ihrer Wetten auf weiter steigende Kurse in der Woche zum 4. September um vier auf 111,26 Milliarden US-Dollar aus. Dies ergibt sich aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters auf Grundlage von den am Freitagabend veröffentlichten Daten der US-Regulierungsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Vor diesem Hintergrund kletterte der Goldpreis am Freitag auf ein Sechs-Monats-Hoch. Kupfer war am Montag so teuer wie zuletzt im Mai. Der Ölpreis zog ebenfalls an. Darüber hinaus trieb die Jahrhundertdürre in den USA die Preise für Sojabohnen, Mais & Co. in den vergangenen Monaten auf neue Höchststände. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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