-
10.09.2012
- → Ausland
Sozialabbau in Portugal fortgesetzt
Lissabon. Die Regierung in Lissabon hat eine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge der Beschäftigten von elf auf 18 Prozent angekündigt. Ministerpräsident Pedro Passos Coelho sagte am Freitag, zugleich würden die Sozialabgaben der Unternehmen von 23,75 auf 18 Prozent gesenkt, um die Einstellung von Arbeitskräften zu fördern. Portugal hat bisher rund 78 Milliarden Euro aus den EU-Rettungsfonds sowie vom Internationalen Währungsfonds erhalten. Im Gegenzug hat sich die Regierung zu umfassendem Sozialabbau verpflichtet.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
