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Linke-Chefin: Kein Ost-West-Konflikt

Berlin/München. Der Linke-Bundesvorstand hat am Wochenende eine Klausurtagung abgehalten. Die Beratungen dauerten am Sonntag bei Redaktionsschluß noch an. Vor Beginn äußerte sich Parteichefin Katja Kipping zu den Forderungen der ostdeutschen Landespolitiker nach mehr Einfluß in der Partei. Diese seien nicht als Ost-West-Konflikt zu interpretieren, sagte sie der Süddeutschen Zeitung (Samstagausgabe).

Die Ostfunktionäre hatten unter anderem moniert, daß die westdeutschen Landesverbände, gemessen an der Zahl ihrer zahlenden Mitglieder, zu viel Einfluß hätten. Einem Spiegel-Bericht zufolge werden derzeit 7600 Genossen zwar noch als Mitglied geführt, zahlten aber keine Beiträge mehr. Die Mitglieder im Osten zahlen demnach mehr und zuverlässiger.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2012, Seite 5, Inland

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