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Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken

Rom. Die italienische Küstenwache hat vor der Insel Lampedusa 56 Menschen gerettet, deren Boot gesunken ist. Wie ein Sprecher der Küstenwache am Freitag mitteilte, befanden sich auf dem Boot nach Angaben der Überlebenden rund 100 Menschen. Die Leiche eines Mannes sei geborgen worden. Nach den Vermißten werde gesucht. Die Emigranten seien von Tunesien aus in Richtung Europa gestartet.

Am Donnerstag war wenige Meter vor der türkischen Küste ein völlig überladenes Boot gesunken. Mindestens 60 Menschen kamen ums Leben. Über die Hälfte der Opfer waren nach offiziellen Angaben Kinder. Die meisten Insassen seien Palästinenser gewesen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2012, Seite 6, Ausland

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