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06.09.2012
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Paralympics
Depperte Medien
London. Ilke Wyludda ist zurück. Die Olympiasiegerin ist bei ihrer Premiere bei den Paralympics zwar im Vorkampf gescheitert, zufrieden war sie dennoch. Das gilt aber nicht für die Arbeit der Medien: »Es ist schon ernüchternd, wie schnell man aus den Medien raus ist. Auch schade, daß erst so etwas passieren muß, damit wieder nachgefragt wird«, so Wyludda. »So etwas« – das war im Fall der zweimaligen Europameisterin die Amputation des rechten Unterschenkels vor Weihnachten 2010 im Klinikum Bergmannstrost in Halle. Ihre erste Karriere hatte Wyludda im Jahr 2001 beendet. In der Zwischenzeit arbeitete sie als Anästhesistin in besagter Klinik. (AFP/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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