-
23.08.2012
- → Ausland
Ecuador zeigt sich verhandlungsbereit
Quito. Ecuador zeigt sich im Streit mit Großbritannien um die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange verhandlungsbereit. Allerdings müsse die Regierung in London ihre Drohung zurücknehmen, in die Botschaft des lateinamerikanischen Landes in Großbritannien einzudringen, um Assange festzunehmen, sagte Präsident Rafael Correa am Dienstag in der Küstenstadt Guayaquil. Ecuador sei auch nicht grundsätzlich gegen eine Strafverfolgung Assanges in Schweden. »Aber wir verlangen Garantien, daß er nicht in ein Drittland ausgeliefert wird«, sagte Correa.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland