Zum Inhalt der Seite

Fast 50 Tote bei Kämpfen in Kenia

Mombasa. Bei Kämpfen wegen eines Streits um Landrechte sind im Südosten Kenias 48 Menschen getötet worden. Nach Angaben eines Bewohners begannen die Angriffe am frühen Morgen, als eine Gruppe von etwa 200 Angehörigen der Volksgruppe der Pokomo ein Dorf in der Region Riketa überfiel. Die Angreifer hätten alle Häuser von Mitgliedern der Volksgruppe der Orma in Brand gesetzt. Bei einem Großteil der Opfer handele es sich um Frauen und Kinder, sagte der Bewohner Said Mgeni. In der vergangenen Woche hatten die Orma die Pokomo angegriffen. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!