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Südafrika: Lonmin verlängert Ultimatum

Marikana. Nach dem Polizeimassaker an streikenden Bergleuten in Südafrika hat die Minengesellschaft Lonmin den Beschäftigten offenbar mehr Zeit für deren Rückkehr an ihre Arbeitsplätze eingeräumt. Das Unternehmen habe zugestimmt, während der offiziellen Trauerzeit für die 44 Toten der Ausschreitungen in dieser Woche keine Arbeiter zu entlassen, sagte der Sprecher des Präsidialbüros, Harold Maloka, am Dienstag. Zuvor hatte Lonmin gedroht, allen Angestellten zu kündigen, die bis Dienstag morgen nicht zur Arbeit erscheinen. Dennoch könnten die streikenden Arbeiter auf andere Weise bestraft werden, sagte der Vizepräsident von Lonmin, Mark Munroe, am Dienstag im Radiosender Talkradio 702 FM.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2012, Seite 2, Ausland

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