Zum Inhalt der Seite

London mit dickem Haushaltsdefizit

London. Sinkende Unternehmensteuer-Einnahmen und höhere Ausgaben haben ein Loch in die britische Staatskasse gerissen. Das Defizit summierte sich im Juli auf 557 Millionen Pfund, teilte die Statistikbehörde am Dienstag in London mit. Ein Jahr zuvor stand noch ein Überschuß von 2,8 Milliarden Pfund zu Buche. Während die Einnahmen aus der Unternehmensteuer um 20 Prozent einbrachen, gab der Staat 5,1 Prozent mehr Geld aus. (Reutes/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!