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VW-Betriebsratschef stoppt Firmenkäufe

Düsseldorf. Nachdem der Volkswagen-Konzern auf ein Dutzend Marken vom Lkw bis zum Motorrad gewachsen ist, schiebt der Betriebsratschef Bernd Osterloh weiteren Zukäufen einen Riegel vor. »Wir sind jetzt zwölf Marken und müssen den Konzern erst einmal stabilisieren«, sagte der Vorsitzende der Beschäftigtenvertretung beim größten Autobauer Europas dem Handelsblatt (Montagausgabe). Zuletzt hatte VW Ducati, MAN und Porsche eingegliedert. Der Übernahmestopp gelte besonders für den staatlichen Autobauer Proton aus Malaysia, an dem Volkswagen Branchenkreisen zufolge interessiert sein soll, sagte Osterloh. Der Konzern mit Marken von Audi über Porsche bis Skoda hat fast 520000 Beschäftigte. Sie produzieren in nahezu 100 Werken weltweit pro Arbeitstag mehr als 34000 Fahrzeuge, wie das Blatt berichtete.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2012, Seite 5, Inland

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