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Olympia: Bekloppt

London. Eindrucksvolle Offensive: 6250 Dopingproben sollen während der Olympischen Spiele genommen werden. Die Experten sind sich allerdings einig: Viel mehr als ein wenig Abschreckung wird der Aufwand wohl nicht bewirken. »Das ist ein erster kleiner Schritt«, sagte der Heidelberger Molekularbiologe Werner Franke, fügte jedoch hinzu: »Aber Doping ist noch da, und wer nicht dopt, ist auch in London immer noch im Nachteil.« Das große Fitspritzen für Olympia hat längst stattgefunden, in Trainingslagern irgendwo am Ende der Welt, wo kein Kontrolleur hinkommt. »Sie spritzen sich kleine Dosen und setzen früh wieder ab. Wer in London erwischt wird, muß bekloppt sein«, so Franke.(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2012, Seite 16, Sport

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