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03.07.2012
- → Betrieb & Gewerkschaft
Iveco schließt mehrere Standorte
Ulm/Turin. Der italienische Lastwagen-Hersteller Iveco streicht mehrere Hundert Stellen in Deutschland und zieht die Lkw-Produktion völlig ab. Die Standorte Görlitz und Weisweil in Baden-Württemberg sollen nach den Plänen des Lkw-Bauers aus dem Fiat-Konzern ganz geschlossen werden. Aus dem deutschen Hauptwerk Ulm soll die Montage des schweren Lastwagens Stralis nach Madrid umziehen. »Zwei schlecht ausgelastete Werke rechnen sich nicht», begründete Firmensprecher Manfred Kuchlmayr. Insgesamt will Iveco bis Ende des Jahres fünf Fertigungsstätten in Europa schließen, drei davon in Deutschland. Betroffen seien davon rund 1075 Mitarbeiter, sagte Vorstandsvorsitzender Alfredo Altavilla. Diese sind bislang an den drei deutschen Standorten, im französischen Chambery sowie im österreichischen Graz beschäftigt.
Der Standort Ulm soll nach der Verlagerung des Lkw-Baus zum Iveco-Zentrum für die Produktion von Feuerwehrfahrzeugen werden, sagte der Sprecher. Nach seinen Worten laufen Verhandlungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft über den geplanten Stellenabbau.
(dapd/jW)
Der Standort Ulm soll nach der Verlagerung des Lkw-Baus zum Iveco-Zentrum für die Produktion von Feuerwehrfahrzeugen werden, sagte der Sprecher. Nach seinen Worten laufen Verhandlungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft über den geplanten Stellenabbau.
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(dapd/jW)
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