-
30.06.2012
- → Ausland
Bürgermeisterin in Mexiko ermordet
Veracruz. Wenige Tage vor der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in Mexiko ist eine entführte Bürgermeisterin aus dem Bundesstaat Veracruz tot aufgefunden worden. Die mit Wahlplakaten bedeckte Leiche, die Zeichen »extremer Gewalt« aufwies, sei am Donnerstag im benachbarten Bundesstaat Oaxaca entdeckt worden, teilten die Justizbehörden mit. Marisol Mora Cuevas war am Sonntag entführt worden, nachdem sie an einem Treffen mit der Präsidentschaftskandidatin der regierenden konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN), Josefina Vázquez Mota, teilgenommen hatte. Die Behörden gehen davon aus, daß sie wegen ihrer Weigerung, mit Drogenbanden zusammenzuarbeiten, Opfer des Verbrechens wurden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland