Zum Inhalt der Seite

Großbritannien startet Auslieferung Assanges

London. Nach der höchstrichterlichen Genehmigung der Auslieferung von Wikileaks-Mitbegründer Julian ­Assange an Schweden haben die britischen Behörden offiziell das Überstellungsverfahren gestartet. Die Polizei in London erließ am Donnerstag einen Bescheid, der den 40jährigen Australier auffordert, sich bei einer Dienststelle zu melden. Assange hält sich derzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London auf. In Schweden werden ihm Sexualdelikte zur Last gelegt, er fürchtet aber, letztlich an die USA ausgeliefert und dort wegen der brisanten Enthüllungen durch sein Internetportal Wikileaks verfolgt zu werden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!