-
27.06.2012
- → Ausland
USA: Manning erhält Einsicht in Beweise
Fort Meade. In der Affäre um die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten im Internet soll der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning Zugang zu Beweismitteln erhalten. Das Militärgericht auf dem Stützpunkt Fort Meade im Bundesstaat Maryland gab am Montag (Ortszeit) einem entsprechenden Antrag der Verteidigung Mannings statt. Die Anwälte verlangten Einsicht in Berichte von Regierungsbehörden wie CIA, Außenministerium und FBI, in denen der mutmaßliche »Schaden« bewertet wird, den Manning verursacht haben soll. Laut den Anwälten des 24jährigen könnten die Berichte beweisen, daß die mutmaßliche Weitergabe von US-Geheimdokumenten durch Manning keine entscheidende Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellte. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland