Zum Inhalt der Seite

Seehofer lehnt Panzergeschäft ab

Berlin. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer steht einem Verkauf von deutschen »Leopard 2«-Panzern an Saudi-Arabien ablehnend gegenüber. »Mit Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien hätte ich Schwierigkeiten. Zu der Lieferung von U-Booten an Israel sage ich eindeutig ja, bei Panzerexporten in den arabischen Raum bin ich eher skeptisch«, sagte der CSU-Vorsitzende der Bild am Sonntag.

Presseberichten zufolge will Saudi-Arabien bei »Krauss-Maffei Wegmann« 600 bis 800 weitere »Leopard«-Kampfpanzer kaufen. Bisher war nur von knapp 300 Panzern die Rede gewesen. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!