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Stromkonzerne wollen Entschädigung

Hamburg. Deutsche Stromkonzerne dringen im Zusammenhang mit der Energiewende auf Entschädigungen für den Weiterbetrieb unrentabler Kraftwerke und für Verspätungen beim Netzausbau. Prinzipiell sei es richtig, im Interesse der Versorgungssicherheit alte, unrentable Kraftwerke am Netz zu halten, sagte der designierte RWE-Chef Peter Terium dem Spiegel. »Die Betreiber müßten allerdings eine angemessene Vergütung für den Betrieb dieser unrentablen Reserve Kraftwerke erhalten«, fügte er hinzu. Die Bundesnetz­agentur prüft einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge bereits Entschädigungszahlungen an den Versorger E.on für den Weiterbetrieb unrentabler Gaskraftwerke. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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