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AKW-Betreiber verdienen an ihrem Müll

Gorleben. Umweltschützer haben Verflechtungen zwischen den Betreibern von Atomkraftwerken und der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) im Atommüllgeschäft angeprangert. Die DBE baue im Auftrag des Bundes den Salzstock Gorleben und die frühere Eisenerzgrube Schacht Konrad zu Endlagern aus, erklärte am Dienstag die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Weil das Unternehmen aber zu 75 Prozent der Gesellschaft für Nuklearservice gehöre, die eine Tochter der AKW-Betreiberkonzerne sei, verdienten diese an der Lagerung des eigenen Mülls mit. Dabei müßten sie laut Gesetz für den Ausbau der Bergwerke zahlen. Die BI habe Juristen eingeschaltet, um die Rechtmäßigkeit des bisherigen Verfahrens zu prüfen, sagte ein Sprecher. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2012, Seite 2, Inland

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