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Verzögerung bei ­Atomausstieg möglich

Berlin. Der Wirtschaftsrat der CDU hält Verzögerungen beim Atomausstieg für möglich. Es könne sein, »daß wir in ein oder zwei Jahren dazu kommen müssen, die Frage des Zeithorizonts erneut zu diskutieren«, sagte der Präsident der Vereinigung, Kurt Lauk, am Montag in Berlin. Zunächst aber müßten die vielen Baustellen auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter in Angriff genommen werden. So solle das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepaßt werden, forderte Lauk. Der CDU-Politiker nannte die von der Regierung beschlossene Wende überstürzt. Nach bisherigen Plänen soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland 2022 vom Netz gehen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2012, Seite 2, Inland

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