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Greenpeace-Protest gegen AKW in Spanien

Madrid. Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace sind am Dienstag mit einem motorisierten Paraglider über Spaniens ältestes Atomkraftwerk hinweggeflogen und haben dessen Abschaltung gefordert. Die Aktivisten warfen Rauchbomben auf das Dach des Kraftwerks nahe der nordspanischen Stadt Garoña. Auf einem Transparent, das sie hinter sich herzogen, stand »Garoña jetzt abschalten«. Greenpeace erklärte, es gebe »keine ökonomische oder energetische Begründung für die Laufzeitverlängerung von Garoña«. Die Aktion werfe zudem ein Licht auf die Sicherheitsmängel an der Anlage. Das AKW war 1971 ans Netz gegangen und sollte nach den Plänen der ehemaligen sozialistischen Regierung am 1. April 2013 vom Netz gehen. Die konservative Nachfolgeregierung beschloß jedoch im Februar die Verlängerung der Laufzeit um fünf Jahre. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2012, Seite 1, Ausland

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