Zum Inhalt der Seite

Deutscher in Nigeria getötet

Kano. Ein im Januar im westafrikanischen Nigeria entführter deutscher Ingenieur ist während eines Militäreinsatzes in der Stadt Kano im Norden des Landes von seinen Geiselnehmern umgebracht worden, teilten Vertreter von Nigerias Armee und Polizei am Donnerstag mit. Bei dem Einsatz wurden demnach auch zwei bis fünf Geiselnehmer getötet. Das Auswärtige Amt konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen. Im März hatte sich die Gruppe Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) zu der Entführung bekannt.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2012, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!