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Übergangsregierung in Guinea-Bissau

Bissau. Im westafrikanischen Guinea-Bissau ist mehr als einen Monat nach dem Militärputsch eine Übergangsregierung gebildet worden. Wie die Staatsmedien am Dienstag berichteten, erließ Interimspräsident Manuel Serifo Nhamadjo ein Dekret über die Ernennung von 27 Kabinettsmitgliedern. Unter der Leitung von Rui Duarte Barros soll die Übergangsregierung Reformen in der früheren portugiesische Kolonie einleiten und binnen eines Jahres Parlamentswahlen vorbereiten. Die Streitkräfte, die sich am 12. April an die Macht geputscht hatten, kündigten ihren Rückzug aus der Politik an.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2012, Seite 6, Ausland

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