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Rußland: Haftstrafen nach Anschlag auf Zug

Moskau. Zweieinhalb Jahre nach dem Anschlag auf einen Schnellzug im Nordwesten Rußlands mit 28 Toten sind zehn Angeklagte zu teils langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht sprach die Männer aus der Kaukasusrepublik Inguschetien am Dienstag wegen Terrorismus, Zugehörigkeit zu einer verbotenen terroristischen Vereinigung und illegalem Waffenbesitz schuldig. Die vier Hauptangeklagten wurden demnach zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die sechs anderen müssen für mindestens sieben Jahre ins Gefängnis. Zu dem Anschlag im November 2009 bekannte sich der tschetschenische Rebellenchef Doku Umarow.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2012, Seite 2, Ausland

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