Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Drogbas Sprung

Paris. Wie allgeimen erwartet, hört Champions-League-Held Didier Drogba nach acht Jahren beim FC Chelsea auf. Wie der 34jährige dem französischen Magazin France Football (Dienstagausgabe) mitteilte, habe er seine Mitspieler am Sonntag über seine Entscheidung unterrichtet: »Wir werden in der nächsten Saison nicht mehr zusammen sein«. Wohin es den ivorischen Nationalspieler zieht, teilte er aber nicht mit. »Ich mache mich bereit für einen großen Sprung ins Unbekannte«, sagte Drogba. Angeblich buhlt der chinesische Erstligist Shanghai Shenhua um Afrikas Fußballer des Jahres von 2006 und 2009. (sid/jW)

Hamburgs Rückzieher

Hamburg. Nachdem der Hamburger SV seine Mannschaft zur kommenden Saison aus finanziellen Gründen aus der Frauenfußball-Bundesliga zurückgezogen hat, wird es nur noch einen sportlichen Absteiger aus der Eliteliga geben. Das gab der DFB am Dienstag bekannt. Am Pfingstmontag kämpfen USV Jena (15 Punkte), Bayer Leverkusen (14) und Lok Leipzig (13) noch um den Klassenerhalt. Da sich der HSV auch nicht für die 2. Liga angemeldet hat, entfällt dort das Relegationsspiel der beiden Zehntplazierten in den Staffeln Nord und Süd. Somit steigen aus dem Unterhaus jeweils die beiden Mannschaften ab, die die Tabellenränge elf und zwölf belegen. (sid/jW)

Aberglauben - Gesegnete Mahlzeit

Rom. Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli hat vor der EM-Endrunde in Polen und der Ukraine (ab 8. Juni) seine Mannschaft segnen lassen. Der Priester Massimiliano Gabbricci, Seelsorger von Prandellis Exverein AC Florenz, nahm an einer Feier zur Einweihung des neuen Trainingsgeländes der Azzurri in Coverciano bei Florenz teil, in dem sich der viermalige Weltmeister auf die EM vorbereitet. Dabei segnete der Geistliche die Nationalmannschaft, denn »sie haben eine besondere Verantwortung vor ihren Mitmenschen«, wie er sagte. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!