-
16.05.2012
- → Ausland
Al-Masri-Klage in Strasbourg
Strasbourg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befaßt sich am Mittwoch mit dem Fall des Ende 2003 vom US-Geheimdienst CIA entführten Deutsch-Libanesen Khaled Al-Masri. Dabei geht es um eine Beschwerde des heute 47jährigen gegen den Staat Mazedonien. Er wirft den mazedonischen Behörden vor, an seiner Verschleppung beteiligt gewesen zu sein. Er war nach eigenen Angaben während einer Reise dort aus einem Bus geholt worden. Später wurde er nach Afghanistan geflogen, wo er fünf Monate ohne Anklage festgehalten und gefoltert worden sei.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
