-
16.05.2012
- → Ausland
USA: Fälschliche Exekution
Washington. Fast 30 Jahre nach der Ermordung der Texanerin Wanda Lopez haben der Jura-Professor James Liebman und fünf seiner Studenten einen 780-Seiten-Bericht über die fälschlich erfolgte Hinrichtung des angeblichen Mörders veröffentlicht. Das Team von der Columbia School of Law zeigt in dem am Dienstag herausgegebenen Bericht auf, daß der zum Tode verurteilte Carlos DeLuna, der 1989 27jährig durch eine Giftspritze hingerichtet wurde, nach allem Dafürhalten nicht der Täter war. Liebman warf den Behörden extrem nachlässige Ermittlungen vor.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
