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Deutsche Soldaten bleiben im Kosovo

Berlin. Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an dem 1999 gestarteten KFOR-Einsatz im Kosovo. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin entschieden. Die Mandatsobergrenze bleibt bei 1850 deutschen Soldaten, von denen zur Zeit 1200 im Einsatz sind. Bereits Ende vergangener Woche hat die NATO wegen der Parlaments- und Präsidentenwahlen am 6. Mai ihre Eingreiftruppe auf dem Balkan aktiviert und in das Kosovo verlegt. Sie umfaßt 550 Mann und wird zum Großteil von der Bundeswehr gestellt. Das kritisiert der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP). Große Teile der Einheiten seien durch die Mission »zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren in den Einsatz« geschickt worden – und damit faktisch seit 18 Monaten im Dauereinsatz. Die Belastung sei »deutlich zu hoch«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2012, Seite 1, Inland

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