-
03.05.2012
- → Natur & Wissenschaft
»Begriff des Kontur«
Die Literaturhistorikerin Charlotte Kurbjuhn von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) erhält bei einem Festakt am 8.Mai den mit 5000 Euro dotierten Scherer-Nachwuchspreis für Germanistik. Mit ihrer Dissertation »Zur Geschichte der ästhetischen Denkfigur ›Kontur‹« sei es Kurbjuhn gelungen, »dem Begriff des Kontur seinen kunsttheoretischen Bedeutungsgehalt zurückzuerstatten«, so Nils Fiebig, Sprecher des Vorstandes der Bankhaus Wölbern Stiftung, die den Preis alle zwei Jahre zusammen mit HU und FU Berlin vergibt. Gestiftet wurde er 1910 durch den Berliner Germanisten und Bankierserben Richard M. Meyer (1860–1914) zu Ehren des Mitbegründers der positivistischen Literaturwissenschaft Wilhelm Scherer (1841–1886). (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft