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Börsenstart in ­Kambodscha

Phnom Penh. Endlich Kapitalismus: Neun Monate nach der feierlichen Einweihung von Kambodschas erster Börse sind am Mittwoch die ersten Aktien gehandelt worden. Notiert ist vorerst ein einziges Unternehmen – die Wasserversorgungsbehörde Phnom Penh. Die 13 Millionen Aktien der Firma, ein Anteil von 15 Prozent, wurden zu Börsenbeginn für je 6300 Riel (1,57 US-Dollar) angeboten, zum Börsenschluß lag der Kurs um fast 50 Prozent höher bei 9300 Riel. Zwei weitere staatliche Unternehmen sollen in diesem Jahr ebenfalls noch an die Börse gehen.

Finanz- und Wirtschaftsminister Keat Chhon nannte den Start der Börse einen »historischen Tag« für sein Land, das zu den ärmsten der Welt gehört. Der Aktienhandel bedeute einen »großen Sprung vorwärts« für das Land, so der Minister weiter. Er appelliere an Investoren im In- und Ausland, sich zu beteiligen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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