Zum Inhalt der Seite

China kauft sich in Mongolei ein

Schanghai. Chinas größter Aluminiumproduzent Chalco übernimmt die Mehrheit am mongolischen Kohleunternehmen SouthGobi. Chalco wolle 60 Prozent der Anteile zum derzeitigen Preis von umgerechnet knapp 700 Millionen Euro kaufen, erklärte der Konzern am Montag in einer Pflichtmitteilung an der Börse in Schanghai. Dort sind beide Firmen notiert. Die Anteile will Chalco vom kanadischen Anteilseigner Ivanhoe Mines übernehmen.

Bis zu zwei Jahre lang will der chinesische Konzern alle geförderte Steinkohle von SouthGobi abnehmen. Im Gegenzug könne Chalco beim Bau eines Kraftwerks helfen, um SouthGobi mit dem nötigen Strom für den Abbau der Kohle zu versorgen. Das mongolische Unternehmen versorgt bereits chinesische Kunden mit Kohle: Die wichtigste Mine ist nur rund 40 Kilometer von der gemeinsamen Grenze entfernt.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!