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Atmosphäre

Amnesty International hat zum Finale des Eurovision Song Contest am 26. Mai in Baku eine Kampagne für Meinungsfreiheit aufgelegt. Mit Unterstützung des Jurypräsidenten des deutschen Vorentscheids, Thomas D, sollen 14 Oppositionelle aus dem Gefängnis geholt werden. Sie waren vor einem Jahr in Baku festgenommen worden, weil sie sich über Facebook zu Protesten gegen die Regierung verabredet hatten. Oppositionelle lebten in Aserbaidschan seit 20 Jahren in einer »Atmosphäre der Angst«, erklärte Marie von Möllendorff von Amnesty. »Wenn sie sich nach dem 26. Mai endlich frei äußern könnten, dann wäre das ein echter Erfolg für den Song Contest.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2012, Seite 13, Feuilleton

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