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Tarifverhandlungen ohne Fortschritte

Potsdam. Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst verliefen am Donnerstag zäh. Bei Redaktionsschluß gab es weder Signale für eine Einigung noch für ein Scheitern. Seit Donnerstag morgen saßen Gewerkschaften und Vertreter von Bund und Kommunen in Potsdam zusammen. Zum Auftakt der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde hatten beide Seiten zwar ihre Kompromißbereitschaft betont, zugleich aber unterstrichen, daß die Positionen noch weit auseinanderlagen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirkse hatte am Mittwoch abend gesagt, über die zentralen Fragen hätten die Tarifpartner noch gar nicht geredet. Womöglich gehen die Gespräche bis tief in die Nacht zum Freitag. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn, während die Gegenseite 3,3 Prozent auf zwei Jahre verteilt und eine einmalige Zahlung von 200 Euro bietet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2012, Seite 1, Inland

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